Rundling

Aus Altmarkwiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Rundlinge (auch als Runddorf, Rundlingsdorf oder Rundplatzdorf bezeichnet) sind eine in der Altmark, jedoch vor allem im daran angrenzenden Teil des Wendlandes verbreitete Siedlungsform bei der einige wenige Gehöfte hufeisenförmig um einen Dorfplatz angelegt sind der am Ende des einzigen Zuweges liegt. Diese Siedlungsform geht auf das westslawische Volk der Wenden zurück, die in der Gegend siedelten und nach denen das naheliegende Wendland benannt ist. Oft hat die Entwicklung eines Dorfes im Ursprung als Rundling angefangen und wurde diese Urform später überformt. Es gibt viele

[Bearbeiten] als Rundling entstandene Dörfer in der Altmark:

  • (Alt-)Bertkow (Gemeinde Goldbeck)
  • Beuster (heute ein Haufendorf)
  • Böckwitz (Gemeinde Jahrstedt)
  • Eichstedt
  • Garlipp
  • Gollensdorf (Form gut erhalten)
  • Grassau
  • Elversdorf (Gemeinde Demker)
  • Ferchels (Gemeinde Schollene)
  • Hanum
  • Jahrsau (heute eine Wüstung)
  • Jeggel (Gemeinde Groß Garz, heute ein Straßendorf)
  • Klein Apenburg (Flecken Apenburg-Winterfeld)
  • Lagendorf (Gemeinde Dähre)
  • Lindenberg (Gemeinde Groß Garz)
  • Polkau (Stadt Osterburg)
  • Pollitz
  • Stapen (Gemeinde Beetzendorf)
  • Wenze
  • Zehren (Gemeinde Leppin)

[Bearbeiten] Externe Verweise

Wikipedia bietet weitergehende enzyklopädische Informationen zu Rundling
Persönliche Werkzeuge